
OLEDs sind die Bildschirme der Zukunft. Mit weniger Energie und Kosten können sie aufgrund neuer Eigenschaften alte Anwendungen ersetzen und neue Anwendungen ermöglichen.
OLEDs sind elektronische Bausteine, die hergestellt werden, indem mindestens eine
organische Schicht zwischen zwei Stromleiter (Elektroden) platziert werden. Wenn eine
elektrische Spannung an diese Elektroden angelegt wird, emittiert die organische
Schicht ein helles Licht. 1990 wurden die ersten Polymermaterialien
zum Leuchten gebracht (PLED). Seit diesem Zeitpunkt stieg das
Interesse von Wissenschaft und Forschung an OLEDs stetig an. Die Vorteile der OLEDs
sind vielversprechend: OLEDs sind sehr dünn, sehr leicht, energie- und kostensparend.
Sie erlauben einen größeren Blickwinkel, ein helleres Bild und verursachen weniger
Produktionskosten als LCD Systeme. Viele neue Anwendungen befinden sich schon in den
Entwicklungsphasen. Erste massenproduzierte OLEDs werden gegenwärtig als farbige
Grafikdisplays eingesetzt, nicht nur in Kameras und Autoradios, sondern auch in
Mobiltelefonen. Für flexible OLEDs werden sich sogar noch weitere
Anwendungsmöglichkeiten ergeben.
